Bis zu den Kommunalwahlen im Juli 2009 war hatten wir vier Sitze im Gemeinderat, die Fraktion bestand aus Désirée Endler, Heike Geißler, Irene Heermann und Thomas Schmitz-Günther als Fraktionsvorsitzendem. Die alte Internet-Seite der Fraktion ist hier noch verfügbar.
Désirée und Irene gehören der aktuellen Fraktion nicht mehr an, zu Ihrem Abschied hielt Thomas am 21. Juli im GR folgende Ansprachen:
Irene Heermann:
Liebe Irene, Du hast Dich entschieden, zum Ende dieser Legislatur die Grüne Fraktion zu verlassen. Das müssen wir respektieren, obwohl es eigentlich nichts mit uns als (alter) Fraktion zu tun hat, sondern aus einem Konflikt mit der grünen Partei herrührt, der Du ja nie angehört hast. Trotz dieses etwas konfliktuösen Endes kann, will und muss ich Dein kurzes aber intensives Wirken in unserer gemeinsamen Legislaturperiode als äußerst fruchtbar und erfolgreich kennzeichnen. Ich habe selten einen Kollegen oder Kollegin erlebt, die stets so gut vorbereitet und mit derart vielen kreativen eigenen Ansätzen in diese Arbeit eingestiegen ist. Du bist ja für Franz Vomund nachgerückt und hast von Anfang an die Arbeit der Fraktion wesentlich mitgeprägt. Die Idee und beharrliche Verfolgung des Naturbades, die große und bis ins Detail überdachte Konzeption der Verkehrsberuhigung in der Altstadt sind und bleiben Deine ganz persönlichen Verdienste. In zahllosen Sachfragen hast Du stets nach den modernsten und zielführendsten Lösungen ausgeschaut, hast im Internet recherchiert und konntest uns dann mit originellen Ideen begeistern, wie man dies in Neckargemünd umsetzen könnte. Stets hast Du Augenmaß bewiesen und aus der Erfahrung der erfolgreichen Geschäftsfrau heraus argumentiert. Mit Dir verliert die Grüne Fraktion eine der begabtesten Lokalpolitikerinnen, das ist wirklich schade. Für mich ist es doppelt schade, denn uns verbindet eine starke persönliche Loyalität, welche Dich noch zu einem Zeitpunkt an meiner Seite kämpfen ließ, als Du mit den Grünen als Partei schon wachsende Probleme hattest. Ich finde es immer noch schade, dass Du nun diesen Bruch vollzogen hast, aber er lässt sich nicht ändern. Ich danke Dir jedenfalls für Dein überaus konstruktives Wirken und wünsche Dir für die Zukunft viel Erfolg in Deinem neuen Amt beim Gewerbeverein und Deinen sonstigen Aktivitäten, denn ich weiß einfach, dass sie in die richtige Richtung gehen werden.